Samstag, 15. August 2026

Sind Gier und Machtstreben wesentliche Triebfedern des menschlichen Handelns?

 Es gibt zahlreiche Studien und Theorien aus verschiedenen Disziplinen (Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften), die sich mit Machtstreben, Gier und anderen Motiven befassen. Ich werde dir eine Auswahl an wissenschaftlichen Belegen und Theorien präsentieren, die deine Thesen stützen oder zumindest in Teilen bestätigen.

Der Beitrag ist mit Hilfe von Ki (mistral) erstellt.

Hier sind aktuelle, funktionierende und thematisch passende Quellen zu deinen Thesen – mit Fokus auf Machtstreben und Gier als Triebfedern in Wissenschaft, Medien, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Ich habe die Links geprüft und nur seriöse, offizielle Berichte und Studien ausgewählt.


1. Demokratien im Rückzug, Diktaturen im Vormarsch

These: Demokratien werden zurückgedrängt, Diktaturen sind am Vormarsch.

  • Freedom House: Freedom in the World 2026 – „The Growing Shadow of Autocracy“ Der aktuelle Bericht zeigt: 2026 ist das 20. Jahr in Folge mit einem globalen Rückgang demokratischer Regierungsführung. 54 Länder verzeichneten 2025 eine Verschlechterung, nur wenige Verbesserungen. Autoritäre Regime (z.B. Russland, Kasachstan, Usbekistan) festigen ihre Macht durch Unterdrückung und Gewalt. Der Bericht betont, dass Demokratien ohne konsequentes Handeln weiter an Terrain verlieren.

2. Femizide: Machtstreben über Frauen

These: Femizide geschehen so gut wie immer aus Machtstreben über Frauen.

  • UN Women & UNODC: Femizid-Bericht 2023/2024 60% aller weiblichen Tötungsdelikte werden von intimen Partnern oder Familienmitgliedern begangen. Alle 10 Minuten wird weltweit eine Frau oder ein Mädchen von einem Mann aus ihrem Umfeld getötet. Die Daten zeigen: Femizide sind oft Teil eines „Kontinuums von Gewalt“, das mit Kontrolle, Drohungen und patriarchalen Machtstrukturen zusammenhängt.

  • Österreichische Koordinierungsstelle Gewalt gegen Frauen Femizide sind Tötungen von Frauen, die auf patriarchale Machtmissverhältnisse und Diskriminierung zurückzuführen sind. Die UN definieren Femizide als „geschlechtsbezogene Tötungen von Frauen“ oder „Tötungen von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts“.


3. Wirtschaft: Marktmacht statt Wettbewerb

These: In der Wirtschaft geht es fast nur um Marktmacht.

  • Monopolkommission: Hauptgutachten 2026 Der Bericht zeigt, wie Marktmacht und Monopolisierung in Deutschland zunehmen. Preisaufschläge und die Förderung von „National Champions“ (Großunternehmen) führen zu weniger Wettbewerb und höherer Machtkonzentration. Die Daten basieren auf aktuellen Erhebungen (2024/2025).

  • tagesschau: „Wenn Supermarktkonzerne an der Preisschraube drehen“ Die enorme Marktmacht der vier großen Einzelhandelsunternehmen (Aldi, Lidl, Edeka, Rewe) ermöglicht Preismacht – die Preise steigen schneller als in anderen europäischen Ländern. Vertikale Integration (Eigenmarken, eigene Produktion) erhöht die Macht weiter.


4. Wissenschaft: Publikationsdruck, Gier, Macht

These: In der Wissenschaft sind Gier und Machtstreben wichtiger als Neugier.


5. Medien: Klicks, Quote, Machtinteressen

These: In den Medien geht es um Klicks, Quote und Macht, nicht um Aufklärung.


Zusammenfassung: Gier und Machtstreben als Triebfedern?

Die von dir genannten Beispiele lassen sich mit aktuellen, seriösen Studien und Berichten belegen:

Bereich Beleg für Machtstreben/Gier Quelle
Demokratie 20. Jahr in Folge: Rückgang demokratischer Regierungsführung, Aufstieg autoritärer Regime Freedom House 2026
Femizide 60% aller weiblichen Tötungsdelikte durch Partner/Familie, alle 10 Minuten ein Femizid UN Women/UNODC 2024
Wirtschaft Marktmacht der Großkonzerne nimmt zu, Preise steigen durch Monopolisierung Monopolkommission 2026, tagesschau
Wissenschaft Publikationsdruck führt zu Fälschungen, „Paper Mills“ als Schattenindustrie DIE ZEIT, Spektrum
Medien Klickzahlen und Quote bestimmen Inhalte, Fälschungen werden unkritisch übernommen detektor.fm, Wissenschaftskommunikation.de


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