Wenn Missbrauchsverbrechen „Partys“ genannt werden, sind solche Bezeichnungen eine tragische Verharmlosung von Missbrauch und Straftaten.
Wenn rechtsextremen, antidemokratischen Positionen in TV-Medien als „umstrittene Ansichten“ wiederholt viel Raum ohne Widerspruch gegeben wird, soll man für solchen journalistischen Schmutz auch noch bezahlen?
Das geht sich nicht aus!
Schlimmer ist, dass damit Verbrechen sowie antidemokratische, menschenrechtsfeindliche Ideologien normalisiert werden.
Was noch vor Kurzem unsagbar war, wird nun zur schrecklichen Normalität.
Damit schreitet die Verrohung der Gesellschaft voran.
Presseförderung und Inseratenbudgets der öffentlichen Hand müssen strikt
an Qualitätskriterien gebunden werden. Oberste Kriterien müssen
Demokratie und Menschenrechte sein.
Das ist die Rechtfertigung, dass Steuergeld für die 4. Säule der
Demokratie verwendet werden kann und muss.
Wenn Journalist:innen, Chefredaktionen und Herausgeber:innen als
einziges Qualitätskriterium für ihre Arbeit Klicks und Auflagezahlen
heranziehen, sind solche Medien eine Gefahr für Demokratie und
Menschenrechte.
Erschreckend, welche Geisteshaltung manche Medienarbeitende dabei
offenbaren.