Donnerstag, 14. Mai 2026

Weg mit dem Femininismus!

Weg mit dem Feminismus! Weg mit dieser dummen Gleichstellung!

Funktioniert eh nicht, wie die letzten Jahrzehnte gezeigt haben!

Daher: Her mit dem Matriarchat!
Sonst kapieren es die Männer nie. Sie sind einfach dumme, unsensible, aber vor allem ängstliche, machtgierige Machos!

Diese Forderung hat einen Hintergrund, der aus meiner beruflichen Erfahrung resultiert. Ich habe als Unternehmensberater immer wieder mit Veränderungen in Systemen zu tun gehabt. In der Führungskräfteberatung ging es um Veränderung im Verhalten und/oder Neuorientierung in beruflichen Situationen.
Gemeinsam hatten diese Veränderungen, dass es immer Widerstand dagegen gab, seien es persönliche Widerstände oder das Beharrungsvermögen von Systemen und Unternehmen.
Was steckt aber häufig hinter diesem Widerstand? Angst vor dem, was kommt, das Unbekannte, aber auch Angst davor, Kontrolle zu verlieren. Über die bestehende Situation hat man Kontrolle, man kennt sie, man weiß, was los ist.

Es geht dabei im Hintergrund auch immer um Macht: Macht darüber, was passiert, Macht über die Vorstellung, was passiert (weil man es aus der Vergangenheit kennt, ist die Zukunft in gewissem Maße berechenbar).


Dasselbe Prinzip steckt hinter dem Beharrungsvermögen des Patriarchats. Die Männer wollen die Kontrolle haben, sie wollen die Macht behalten. Sie haben Angst vor der Gleichberechtigung, denn das bedeutet Veränderung: Aufgeben von Bequemlichkeit, Aufgeben von Kontrolle über Frauen.

Nun zur Frage, wie man das Patriarchat besiegen kann, wie man die Männer zur Veränderung und endlich zur Gleichberechtigung bringen kann.


Alles, was bisher geschah, was versucht wurde, hat anscheinend fehlgeschlagen. Gerade derzeit ist wieder breit in den Medien zu lesen, wie schrecklich die Machtausübung der Männer ist, von Femiziden über Gewalt im Internet, Deepfakes bis hin zur 50/50-Gleichstellung, von der wir weit entfernt sind.
Aufklärung, Informationen, Medienkampagnen, diverse Gesetze, all das hat das Ziel der Gleichberechtigung bei Weitem nicht erreicht.

Hatte ich als Unternehmensberater schon in einem System oder Unternehmen Veränderungsimpulse probiert und der Widerstand war nicht zu überwinden, dann waren „radikalere“ (an die Wurzeln gehende) Interventionen nötig: Beispielsweise der Austausch von Mitarbeitern bis hin zu Wechseln im Management. Manche Systeme sind aber auch nicht zu verändern und müssen von Grund auf neu gedacht, entwickelt und aufgebaut werden.

Daher auch mein Ansatz: „Weg mit dem Feminismus!“, das bedeutet, radikal gedacht: Weg mit dem Patriarchat (dann ist Feminismus überflüssig) und hin zum Matriarchat. Radikale Umkehr der Machtverhältnisse. Freiwilligkeit hat im derzeitigen Zustand des Patriarchats nicht funktioniert, der Veränderungswiderstand ist zu groß.

Daher ist die Lösung radikal und heißt nicht mehr Gleichberechtigung, sondern Matriarchat!

Erst dann werden Männer sehen, verstehen, am eigenen Leib fühlen und spüren, was Patriarchat wirklich bedeutet: Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt an Frauen.


Vielleicht wäre das ein grausamer Kampf, bis er von den Frauen gewonnen ist, eine Revolution, eine radikale Umkehr.

Das könnte dann aber ein Beginn für wahre Gleichberechtigung sein. Männer würden dann die Lebensrealität von Frauen am eigenen Leib erleben, spüren, fühlen, erleiden müssen.

Dann könnte Veränderung möglich sein, wenn die Frauen auch wieder bereit wären, aus ihrer Machtposition auf die Gleichberechtigung hinzugehen.

Aber was lehrt uns die Geschichte vom Wechsel zwischen Diktatur und Demokratie? Es ist ein ewiges Hin und Her, das wir leider gerade auch am Rückgang der Demokratien in der Welt erleben müssen.

Freitag, 8. Mai 2026

Maastricht-Kriterien: Politisch definiert, nicht naturgesetzlich


1. Maastricht-Kriterien: Politisch definiert, nicht naturgesetzlich

Die Maastricht-Kriterien (z. B. Schuldenstand ≤ 60 % des BIP, Neuverschuldung ≤ 3 % des BIP) wurden 1992 im Vertrag von Maastricht festgelegt, um die Währungsunion (Euro) zu stabilisieren. Sie sind keine ökonomischen Naturgesetze, sondern politische Vereinbarungen – ein Kompromiss zwischen den EU-Mitgliedstaaten, um Vertrauen in die gemeinsame Währung zu schaffen.

  • Ziel: Vermeidung von Schuldenkrisen und Inflation durch disziplinierte Fiskalpolitik.
  • Problem: Die Grenzen wurden nicht wissenschaftlich hergeleitet, sondern als pragmatische Richtwerte gewählt.

2. Keine empirische Beweisbasis

Es gibt keine ökonomische Theorie oder empirische Studie, die beweist, dass genau 60 % Schuldenstand oder 3 % Neuverschuldung optimal sind. Die Werte basieren auf:

  • Historischen Erfahrungen (z. B. Schuldenkrisen in den 1980er/90er Jahren).
  • Politischen Verhandlungen (z. B. Deutschland bestand auf strengen Regeln, andere Länder wollten flexiblere Grenzen).
  • Symbolischer Wirkung: Die Zahlen klangen "rund" und waren leicht kommunizierbar.

3. Kritik und Flexibilisierung

  • Realität: Viele EU-Länder (inkl. Deutschland und Frankreich) haben die Kriterien regelmäßig gebrochen – besonders nach der Finanzkrise 2008 und der Pandemie.
  • Reformen: Seit 2020 gibt es Ausnahmen (z. B. für Krisen) und Diskussionen über eine Reform der Schuldenregeln, da die starren Grenzen als unrealistisch gelten.
  • Ökonomische Debatte:
    • Keynesianer argumentieren, dass Schulden in Rezessionen sinnvoll sind, um die Wirtschaft anzukurbeln.
    • Neoklassiker warnen vor zu hohen Schulden, die langfristig Wachstum hemmen.
    • Empirisch zeigt sich: Länder mit höherer Verschuldung (z. B. Japan) haben nicht automatisch Krisen – es kommt auf Nachhaltigkeit und Verwendung der Schulden an.

4. Fazit

✅ Die Maastricht-Kriterien sind politische Konventionen, keine wissenschaftlichen Gesetze. Sie dienen der Koordination und Disziplin, aber ihre Legitimität wird regelmäßig infrage gestellt – besonders in Krisenzeiten.



 

 

Freitag, 1. Mai 2026

Die ÖVP kehrt zu ihren Wurzeln zurück - FPÖVP!

 Vielleicht ist es einer der größten Denkfehler der politischen Kommentatoren, dass christlich-soziale Parteien wie die ÖVP ihre Wurzeln aus ihrer DNA entfernt haben.

Die autoritären Strukturen des Austrofaschismus erleben gerade eine Wiedergeburt. Der autoritäre Regierungsstil von Dollfuß und Schuschnigg, die Zerschlagung der Demokratie und der Arbeiterbewegung, sind wieder voll erblüht.

Daher wendet sich in den Bundesländern die ÖVP, auch weil sie immer weniger Stimmen erhält, zur sehr weiten rechten FPÖ hin, dort fühlt sie sich in ihrer Ideologie viel heimischer (sic!), als bei einer sozialen Ausrichtung. Was die umgesetzte Politik auf Landesebene eindeutig zeigt.

Die häufig verwendete Bezeichnung FPÖVP hat einen wahren Kern. Die ÖVP ist meist weniger radikal in der Wortwahl (außer einzelne Ministerinnen), aber inhaltlich weit rechts, dh. ausländerfeindlich, freundlich anbiedernd an Kapitalisten, Reiche und Konzerne.

Daher ein Hoch auf den 1. Mai!

Sonntag, 5. April 2026

Wenn die Reichen reicher werden, sickern die Vorteile nicht nach unten durch!

 "...eine Erhöhung des Einkommensanteils der Armen ... das Wachstum steigert, während ein wachsender Einkommensanteil der obersten 20 Prozent zu geringerem Wachstum führt ... das heißt, wenn die Reichen reicher werden, sickern die Vorteile nicht nach unten durch......Dies deutet darauf hin, dass politische Maßnahmen ..., sich jedoch darauf konzentrieren sollten, den Einkommensanteil der Armen zu erhöhen und ein „Aushöhlen“ der Mittelschicht zu verhindern."

Summary

This paper analyzes the extent of income inequality from a global perspective, its drivers, and what to do about it. The drivers of inequality vary widely amongst countries, with some common drivers being the skill premium associated with technical change and globalization, weakening protection for labor, and lack of financial inclusion in developing countries. We find that increasing the income share of the poor and the middle class actually increases growth while a rising income share of the top 20 percent results in lower growth—that is, when the rich get richer, benefits do not trickle down. This suggests that policies need to be country specific but should focus on raising the income share of the poor, and ensuring there is no hollowing out of the middle class. To tackle inequality, financial inclusion is imperative in emerging and developing countries while in advanced economies, policies should focus on raising human capital and skills and making tax systems more progressive.

 

 

 

Quelle: https://www.imf.org/en/publications/staff-discussion-notes/issues/2016/12/31/causes-and-consequences-of-income-inequality-a-global-perspective-42986 

Montag, 30. März 2026

Untergang zivilisatorischer Errungenschaften

 Die zivilisatorischen Errungenschaften, Menschenrechte,  Demokratie und Rechtsstaat gehen unter dem Jubel der vollkommen verblödeten Massen derzeit in so vielen Ländern den Bach runter.
 
Das in einer Geschwindigkeit, die ich nie für möglich hielt!
 
Die nächste Generation wird es mit ihrem Blut wieder erkämpfen müssen!

Donnerstag, 26. März 2026

Wahlergebnis der dänischen Sozialisten?

 Der "rechte" Weg von Sozialisten scheint doch nicht Garant für Wahlerfolge sein! 

 Konsequent soziale, ökologische Politik scheint da schon viel eher zu funktionieren. 

Rechte Parteien gibts schon genug, da brauchen die Sozialdemokraten aller Länder nicht auch noch mitmachen.

Gewalt durch Männer - ein strukturelles Problem

 Die Gewalt bis zu Morddrohungen, die von Männern ausgeht, ist ein unfassbares Massenproblem, ein struktuelles Problem. Wie sehr es, von Männern verharmlost, klein geredet wird, ist ein weiteres Zeichen für die brutale Welt der Männer um die eigene Macht zu schützen!

 Männer belassen es nicht bei Morddrohungen, sie morden auch, wenn sie ihre Machtausübung gefährdet sehen. Männer kontrollieren die Medien, Journalisten (m), machen mit bei der Verharmlosung, Männer machen Gesetze, urteilen als Richter, führen Kriege und sichern so die Macht der Männer ab! 

Der Faschismus lebt leider

 Dass ich mit 65+ doch noch erleben muss unter faschistischer Herrschaft leben zu müssen, hätte ich nicht geglaubt! Die "christlichen", konservativen Parteien verbünden sich OFFEN mit den Rechtsextremen. In Österreich schon lang vollzogen als FPÖVP in Landesregierungen.

Sogar unter den SPÖler gibt es hohe Politiker (offen deklariert in den Bundesländern), die keinerlei Berührungsängste mehr mit Rechtsextremen haben. Unfassbar wohin Sozialisten sich entwickeln konnten! Eine Perversion der Gründungsideen dieser Partei! 

Die alten ewiggestrigen Geister sind wieder da!

 Könnt ihr euch noch erinnern, wie wir diskutiert haben, wie unserer Eltern/Großeltern den Faschismus "zugelassen" haben? Warum sie "nichts" dagegen getan haben? Nun erleben wir es am eigenen Leib in unfassbarem Tempo, wie wir wieder im faschistischen Wahnsinn bald versunken sind!

Trump und "Sicherheitsgarantien"

 Eine "Sicherheitsgarantie" der USA unter Trump ist doch absolut wertlos. Der ändert doch seine Meinungen, wie andere die Socken. Wie soll sich da ein Land jemals darauf verlassen können?

"Rechte" christlich-soziale Pareien

Die erzkonservativen, christl. Parteien wagen sich immer mehr zu ihrem rechten teils rechtsextremen Kern ganz offen zu bekennen. 
 
Nun wittern sie Morgenluft, die ewiggestrigen, "christlich-sozialen" Rechten. Sie bekennen sich immer häufiger zu rechtsextremen Positionen, die sie auch umsetzen.
 
Es bedarf nicht mal mehr eine AfD oder FPÖ, das machen die "christlichen" Parteien einfach selbst, ohne Berührungsscheu zu ganz rechts. Siehe EU-Parlament, Österreich (Bundesländer) und auch in Deutschland!
 
Brandmauer ist eingestürzt 
 
 

Mittwoch, 4. März 2026

Braucht es noch die Einteilung "rechts" und "links"?

 Muss man heute noch zwischen "rechts" und "links" unterscheiden? 

Oder einfach nach diesen Kategorien einteilen? 

Links heißt: sozial, ökologisch mit Moral und Ethik. 

Rechts heißt: Macht des Stärkeren, ohne Moral, Ethik, Skrupel, 
Ver- u. Missachtung von (Völker-)Recht und Gesetz, Krieg und Tod!

Sonntag, 1. März 2026

 Völkerrechtswidrige Kriegsführung wird in unserer Zeit zur Normalität. 

Völkerrecht und internationale Verträge verlieren ohne Gegenwehr ihre Bedeutung mit katastrophalen Folgen für uns alle! 

Putin und Trump sind hier Brüder im Geiste! 

Die Medien negieren dieses Faktum nicht einmal mehr.