Was sind Lohnnebenkosten?
Lohnnebenkosten sind Abgaben, die rund um deinen Bruttolohn anfallen und überwiegend vom Arbeitgeber an den Staat abgeführt werden. Oft spricht man auch von Sozialstaatsbeiträgen, weil diese Gelder zweckgebunden den Sozialstaat finanzieren.
Dazu zählen u. a. Beiträge zur Pensions-, Kranken-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung, zur Abfertigung, zur Familienbeihilfe, zum Wohnbau oder zur Kommunalfinanzierung. Ein Teil wird direkt vom Lohn der Beschäftigten bezahlt, ein weiterer – größerer – Teil kommt vom Arbeitgeber.
👉 Insgesamt fließen derzeit knapp 30 % des Bruttolohns in diese Beiträge.
👉 Finanziert werden damit Pensionen, Gesundheitsversorgung, Arbeitslosengeld, Kinderbetreuung, leistbares Wohnen sowie Gemeinden (Schulen, Öffis, Kindergärten).
Kurz: Lohnnebenkosten sind kein „verlorenes Geld“, sondern die gemeinsame Finanzierung sozialer Sicherheit und öffentlicher Leistungen.
