Im Neoliberalismus, den ÖVP/NEOS stark vertreten, wird Forschung lieber in "der Wirtschaft" gesehen. Unis sind für diese Geisteshaltung ein Hort der Kritik, des Aufruhrs. Der Wert von Grundlagenforschung wird nicht erkannt.
"Orchideen-Studien", tradtionell "linke Studien" (Politikwissenschaften, Soziologie, Gender,...) sind unerwünscht (siehe Diskurs um Taschner). Diese reine materialistische und Profitorientierung hat auch zu den FachhochSCHULEN geführt. Weg von den Geisteswissenschaften, der Gesellschaftskritik.
Aus meiner Sicht haben aber gerade die Geisteswissenschaften einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Menschheit gebracht (was wir zivlisatoritsche Errungenschaften nennen) , oft im Widerspruch zur Profitorientierung. Daher ist das Aushungern der Unis durch ÖVP/NEOS gut zu verstehen.
Die Missachtung oder gar Verachtung der Rechten für die Geisteswissenschaften lässt sich auch damit erklären. Keine Erklärung habe ich für das Mitschwimmen der SPÖ dabei. Vielleicht hat sie ihre Wurzeln verloren, wo Wissen eine extrem wichtige Rolle gespielt hat.
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